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Informationen für Unternehmen, Landwirte und Beschäftigte

Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg stellt Informationen zu den Schließungen von Geschäften und weiteren Einrichtungen auf Grund der Coronaverordnung bereit.

Die Liste wird von der Landesregierung kontinuierlich aktualisiert und ergänzt. Sie steht auf der Website des Wirtschaftsministeriums zum Download bereit:

Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Unternehmen, Kammern und Verbände können sich mit weiteren Fragen im Zusammenhang mit der Schließung von Einrichtungen und Ladengeschäften ab sofort an das Postfach wenden.
Hotline für Unternehmen 0800 40 200 88 (gebührenfrei) Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr

Wirtschaftsförderung / Soforthilfe des Landes
"Die Corona-Soforthilfe des Landes wird ohne Prüfung des privaten Vermögens ausbezahlt. Stattdessen müssen Antragssteller nur nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren", stellt Wirtschaft- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hofmeister-Kraut am 29.03.2020 klar. "Erfreulich ist, dass wir jetzt eine bundeseinheitliche Lösung haben. In schwierigen Abstimmungen zwischen Bund und Ländern wurde der Begriff der existentiellen Notlage neu definiert. Damit ist klar: sonstige liquide Mittel müssen grundsätzlich nicht eingesetzt werden, um von der Soforthilfe des Landes zu profitieren." (Pressemitteilung v. 29.03.2020)
Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:

  • 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen. Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion sind ebenfalls antragsberechtigt.

Die Anzahl der Beschäftigten ergibt sich aus der Berechnung der Vollzeitäquivalente, die anhand der Regelungen der KMU-Definition der EU erfolgt. Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten dürfen ihre Auszubildenden bei der Beschäftigtenzahl voll anrechnen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Hauptsitz in Baden-Württemberg. Anträge dürfen nur von Unternehmen gestellt werden, die noch keine vergleichbare Hilfe für eine möglicherweise in einem anderen Bundesland oder in Baden-Württemberg bestehende Betriebsstätte beantragt oder erhalten haben. Die Anträge sind in diesem Zusammenhang von dem Hauptsitz des Unternehmens zu stellen.

Schnell ans Ziel: Alle relevanten Informationen zu den Förderkonditionen und zum Online-Antragsverfahren einschließlich Download Antragsformular

Der Prozess nimmt insgesamt nur wenige Werktage in Anspruch. Bitte sehen Sie von etwaigen Anfragen in den ersten Werktagen ab. Sollten sich Fragen zu Ihrem Antrag ergeben, wird sich die zuständige Kammer an Sie wenden.

Fragen? IHK Südlicher Oberrhein 0761-3858-823 und 0761-3858-824

Bitte keine Anträge auf dem Postweg oder per E-Mail an die Kammern oder das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg senden. Diese können nicht bearbeitet werden.
Soforthilfe auch für die Landwirtschaft

Der Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Hauk MdL stellt klar, dass auch Landwirte von den Soforthilfen des Landes profitieren könnten. Bisher konnte nur der gewerbliche Teil der Landwirtschaft davon profitieren, ab der kommenden Woche (KW 14) wird sich das ändern. Alle landwirtschaftlichen Betriebe und die gesamte Wertschöpfungskette der Ernährung, gerade die Betriebe mit Sonderkulturen wie z.B. Winzer und Obstbau können nun die Soforthilfen beantragen.

Weitere aktualisierte Informationen hierzu gibt es über die Internetseite des Ministeriums für ländlichen Raum Baden-Württemberg
Maßnahmenpaket des Bundeswirtschaftsministeriums
Sofortmaßnahmen für die Wirtschaft


Die Bundesregierung hat bereits am 13. März ein weitreichendes Maßnahmenbündel beschlossen, um Arbeitsplätze zu schützen und Unternehmen zu unterstützen. Firmen und Betriebe werden mit ausreichend Liquidität ausgestattet, damit sie gut durch die Krise kommen.

Einen guten Überblick über geplante Maßnahmen und Förderinstrumente finden Sie auf der Internetseite des Bundeswirtschaftsministeriums.

Unterstützung für Unternehmen
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Hotlines für Unternehmer und Arbeitnehmer
Rufnummern und weiterführende Links
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Soforthilfeprogramm Baden-Württemberg
Einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss beantragen. Für Unternehmen, Soloselbstständige, Freiberufler...
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Wem wird finanziell geholfen?
Zusammenstellung von Hilfen für Familien, Beschäftigte, Unternehmer, Unternehmen, Studenten/innen, Rentner und im Gesundheitswesen
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Informationen des Landkreises
Formular Schadensmeldung Verdienstausfall, Lohnfortzahlung und weitere Infos

Grenzübertrittsbescheinigung/Pendlerbescheinigung

Der Bund hat nun doch sehr schnell eine bundeseinheitliche Lösung für eine Grenzübertrittsbescheinigung für Grenzgänger geschaffen.

Nach der Mitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg von heute Nachmittag gilt damit nun folgende Verfahrensweise:

Das Formular gilt ab sofort als Grenzübertrittsbescheinigung für Berufspendler und kann von allen Betrieben mit Grenzgängern (unabhängig davon, ob sie zur kritischen Infrastruktur zählen oder nicht) zur direkten Selbst-Bescheinigung für die Beschäftigten verwendet werden.


Es ist seitens der Betriebe nicht erforderlich namentliche Listen zu führen und an das Landratsamt zu senden, welchen Arbeitnehmern ihres Betriebes sie eine entsprechende Grenzübertrittsbescheinigung ausgestellt haben.

Mit der Bundespolizei ist abgeklärt, dass nach bisheriger Vorlage ausgestellte Grenzübertrittsbescheinigungen (gelber Vordruck) weiterhin ihre Gültigkeit behalten. Auf dieser Bescheinigung ist ein Fristablauf bis zum 31.03.2020 vermerkt. Danach gilt ausschließlich die bundeseinheitliche Grenzübertrittsbescheinigung.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Internet-Auftritt der Bundespolizei
Nachtragshaushalt Bund und Hotline Wirtschaftsministerium BW